Bedienung

Einstellungen öffnen

Öffnen Sie die Konfiguration der Extension Afterbuy (Plugin-Einstellungen). Einstellungen können pro Verkaufskanal überschrieben werden — prüfen Sie den richtigen Kanal.

API-Einstellungen

Option

Bedeutung

Schnittstelle aktivieren

Master-Schalter für Export und Versandstatus-Abgleich

User Token / Partner Token

Zugangsdaten der Afterbuy-Shop-Schnittstelle

Zugangsdaten testen

Prüft die Tokens gegen Afterbuy

Zugangsdaten: Afterbuy-Konto → Zugangsdaten anzeigen.

Übertragungseinstellungen

Typische Optionen:

  • Kundenerkennung / Produkterkennung — wie Afterbuy Kunde und Artikel zuordnet

  • Feedbackdatum — steuert Feedback-/E-Mail-Verhalten in Afterbuy

  • Versandkostenübertragung — wenn deaktiviert, berechnet Afterbuy die Versandkosten

  • Lieferadresse immer übertragen — sendet die Lieferadresse (Lieferanschrift / KL*) auch dann, wenn sie mit der Rechnungsadresse identisch ist

  • Artikelnummer für Rabatte — SKU für Rabattpositionen (Standard: 10000)

  • Produktattribute für Artikelnr / AlternArtikelNr1 / ArtikelStammID

  • Afterbuy Markierungs-ID (optional) — Afterbuy-interne ID einer eigenen Farbmarkierung (MarkierungID); die Markierung muss in Afterbuy existieren

Der Shopware-Kundenkommentar der Bestellung wird automatisch als Afterbuy-Feld Kommentar übertragen. Dafür gibt es keine separate Einstellung.

Bestellstatus

Option

Bedeutung

Bestellstatus für Export

Nur Bestellungen mit diesem Status werden übertragen. Ist kein Status gewählt, gilt standardmäßig open (Offen).

Bestellstatus nach Export

Optional: Status nach erfolgreicher Übertragung

Versandstatus für versandte Bestellungen

Optional: Lieferstatus, den der Versandstatus-Abgleich setzt

Wie der Bestellexport arbeitet

Es gibt keinen Sofort-Export beim Checkout. Der Ablauf:

  1. Scheduled Task netzkollektiv.afterbuy_processor_task (alle 5 Minuten) oder CLI

  2. Geeignete Bestellungen werden in die Message Queue gelegt

  3. Der Worker überträgt jede Bestellung an Afterbuy

Welche Bestellungen werden exportiert?

  • Schnittstelle aktiv, Tokens gesetzt und gültig

  • Verkaufskanal = Storefront-Kanal der Verarbeitung

  • Kein Tag afterbuy-processed

  • Bestellstatus entspricht der Einstellung (sonst open)

Nach dem Versuch (Erfolg oder Fehler) erhält die Bestellung den Tag afterbuy-processed und einen Hinweis im internen Kommentar (Shopware ≥ 6.7) bzw. im Kundenkommentar (älter). Fehlgeschlagene Exports werden nicht automatisch erneut versucht — Tag entfernen, um erneut zu exportieren.

Manueller Export (CLI)

bin/console netzkollektiv-extensions:afterbuy:process <sales-channel-id> [bestellnummer]

Anschließend muss die Queue konsumiert werden, z. B.:

bin/console messenger:consume async -vv

Versandstatus-Abgleich

Der Abgleich läuft über die Afterbuy-XML-API (GetSoldItems):

  1. Scheduled Task netzkollektiv.afterbuy_shipping_status_task (stündlich) oder CLI

  2. Vorgänge mit Versanddatum der letzten 2 Tage (max. 250)

  3. Zuordnung über Afterbuy-OrderIDAlt = Shopware-Bestellnummer

  4. Tracking-Codes → Lieferungs-Tracking; optional konfigurierter Versandstatus

Manuell (CLI)

bin/console netzkollektiv-extensions:afterbuy:check-shipping <sales-channel-id>

Protokolle und Fehleranalyse

Logdatei: var/log/netzkollektiv_afterbuy*.log

Typische Meldungen:

Meldung

Bedeutung

not active or credentials not set

Schnittstelle aus oder Tokens leer

credentials incorrect

Token-Prüfung fehlgeschlagen

Processing 0 orders

Keine passende Bestellung (Status/Kanal/Tag)

Adding order … to queue

Zur Queue gelegt — Worker muss laufen

Could not import order

Afterbuy hat abgelehnt (Details im Bestellkommentar)

Infrastruktur-Hinweise

  • Ohne laufenden Message Consumer / Admin Worker bleiben Tasks und Export-Messages liegen.

  • Nach Plugin-Update den dauerhaften Consumer neu starten.

  • Export und Versandstatus-Abgleich nutzen denselben Aktiv-Schalter und dieselben Tokens (pro Sales Channel).